DU BESITZT IMMER AN ERSTER STELLE EIN GRUNDSTÜCK! – NICHT MEHR ALS STAUB UND ERDE?

Als ich zuletzt mit einem Kunden den Kaufvertrag durchgegangen bin, ist ihm aufgefallen, dass weder die Wohnfläche, noch Grundrisse der Immobilie darin enthalten sind… Warum eigentlich?

Die Antwort auf diese Frage liegt im Grundbuch, genauer gesagt im Bestandsverzeichnis. Hier wird das Grundstück durch die Flur- und Flurstücknummer gekennzeichnet. Dies sind mit die wichtigsten Kennzahlen, die den Ort deiner Immobilie bzw. deines Grundstückes festmachen.

Es wird also nach Flurstücken und nicht nach Hausnummern gegangen. Als Eigentümer einer einzelnen Wohnung in einem Mehrfamilienhaus besitzt man auf dem Papier dann einen Anteil an dem Grundstück mit dem benannten Sondereigentum. 

Zusammengefasst ist der Eigentümer des Grundstückes auch immer Eigentümer der baulichen Anlagen. Daher wird auch entsprechend immer Vordergrund ein Grundstück und z.B. kein ‚Einfamilienhaus‘ beurkundet.

In den Kaufverträgen lassen sich dem entsprechend keine Wohnflächenberechnungen oder Grundrisse finden. Hier heißt es meist ’nebst baulichen Anlagen‘ oder ‚gekauft wie gesehen‘. So werden auch eventuelle Rechtsstreitigkeiten, bezüglich der Wohnflächenberechnung, schon im Vorhinein vermieden.

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