So entsteht ein Neubau – die Planung

Vor etwa zwei Jahren haben wir Alex, unserem Bauingenieur, ein Grundstück in Bedburg angeboten. Sie kennen ihn vielleicht schon aus unserem Interview zum Thema Neubau.

Gemeinsam mit drei weiteren Investoren ist er nun mitten im Prozess dort sein erstes Neubauprojekt zu planen und zu realisieren.

Dies ist der erste Teil einer Serie, in der wir Alex bei seinem Bauvorhaben begleiten. Wir waren mit ihm vor Ort, noch bevor der tatsächliche Bau beginnt, um Ihnen das Projekt vorzustellen und den aktuellen Stand zu zeigen.

Wo haben wir das Grundstück gefunden?

Das Grundstück kam über eine Zeitungsanzeige. Es stellte sich heraus, dass die Verkäuferin mit dem Privatverkauf des Grundstücks nicht ganz zurechtkam. 

Zum Zeitpunkt der Anzeige war dieses Grundstück nämlich noch nicht bebaubares Ackerland. Da man in Deutschland nicht einfach so auf jedem Grundstück bauen darf, musste dieses Ackerland erst einmal zu Bauland umgewandelt werden. Darum haben wir uns gekümmert. 

Die Vermarktung

Wir haben das Grundstück dann einem Bauträger angeboten. Dieser hat uns dann jedoch nach einiger Zeit wieder abgesagt. Ihm war der Aufwand des Herrichtens des Grundstücks zu groß. Dort befanden sich nämlich noch einige Bäume, sodass dort zuerst Rodungsarbeiten durchgeführt werden mussten.

Alex, ein befreundeter Investor, hat das Grundstück dann mit drei weiteren Investoren gekauft. Nach einiger Planung hat er sich dann dazu entschieden, dort sechs Doppelhaushälften mit jeweils 180 Quadratmetern Wohnfläche zu errichten.

Die Planung

Nachdem die Bauvoranfrage positiv bestätigt wurde und das Grundstück zum Bodenrichtwert abzüglich Herstellungskosten reserviert wurde, wurde der Verkauf beurkundet.

Das Grundstück bestand dabei aus vier Flurstücken. Diese waren leider in dieser Parzellierung nicht zum Bau von Häusern geeignet. Daher musste sich darum gekümmert werden, dass die vier parallel zur Straße verlaufenen Flurstücke zu sechs Flurstücken neu parzelliert werden. So soll jedes Grundstück Zugang zur Straße haben.

Während dieser Prozess, sowie auch die weitere Planung und die Baugenehmigung liefen, konnte schon mit den Rodungsarbeiten begonnen werden. Das Grundstück war zum Teil mit Nadelbäumen bewaldet und lag teilweise etwa drei Meter unter Straßenniveau. Hier mussten also noch Tiefbauarbeiten vollzogen werden, um das Grundstück auf dasselbe Niveau wie die Straße zu bringen. Hierbei ist es wichtig, nicht das falsche Material zu verwenden, um sicherzugehen, dass die Häuser auf einem soliden Untergrund stehen. 

Ein weiterer wichtiger Punkt war die nur wenige Meter entfernte Feuerwehrwache. Denn laut der Stadt Bedburg müssen aus Schallschutz-Gründen mindestens 20 Meter zwischen der Feuerwehrwache und den umliegenden Häusern liegen. Da diese aber ohne Probleme erreicht werden, hat das in diesem konkreten Fall keine Probleme dargestellt.

War es den Aufwand wert?

Trotz der zwei Jahre Aufwand bis überhaupt der Bau beginnt, sagt Alex, dass es das auf jeden Fall wert war dieses Grundstück zu kaufen.

Falls Sie der weitere Verlauf interessiert: Wir werden in den nächsten Wochen und Monaten des Öfteren bei Alex vor Ort sein und den gesamten Bauprozess sowohl auf unserem YouTube Kanal, als auch hier in unserem Blog begleiten.

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